|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Deutsche Postbank per Stop-buy-Limit kaufen 15.06.2009
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen die Aktie der Deutschen Postbank (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) per Stop-buy-Limit bei 19,01 EUR zu kaufen.
Die Deutsche Bank habe als Großanteilseigner die Chance genutzt und die Beteiligung in Richtung 30% erweitert. Es werde jetzt spekuliert, ob man auch dieses Niveau überschreite und somit ein Gebot an den Streubesitz und eine Komplettübernahme beschleunige. Im Februar sei man schon inklusive vorheriger Käufe und des Aktienerwerbs von der Deutschen Post auf etwas mehr als 25% gekommen. Sollte ein Gebot an den Streubesitz noch binnen der ersten folgenden sechs Monate erfolgen, dann müsste es auf mindestens 22 EUR lauten, im Vergleich zu derzeit knapp 18 EUR. Man habe vorgesehen, dass die Deutsche Bank ihre Anteile aufstocken werde, allerdings erst im Februar 2012 über eine Umtauschanleihe. Damit würde man nochmals 27,4% akquirieren. Spätestens dann wäre wohl ein Gebot an den Streubesitz fällig.
Die Aktie sei vom Tief schon um ca. 170% auf grob 19 EUR angestiegen, aber der Spitzenkurs habe sich im vergangenen Jahr auf viel mehr als 65 EUR belaufen.
Darüber hinaus verschärfe die Unsicherheit im Hinblick auf eine Akquisition das Risiko, dass gute Mitarbeiter ausscheiden würden. Es gebe also einen gewissen Zeitdruck. Zudem wäre aber bei einem Komplettangebot der Deutschen Bank wohl auch eine Kapitalerhöhung notwendig. Für die Vorgänge hinter den Kulissen dürfte auch die Tatsache interessant sein, dass der derzeitige Postbank-Cheflenker Wolfgang Klein (per 30.06.) das Feld räume. Dies zeuge davon, dass die Chemie zwischen ihm und der Deutschen Bank als Großanteilseigner nicht gestimmt habe. Sein Nachfolger, Stefan Jütte, gelte als konservativ und defensiv.
Auch wenn die Aktie der Deutschen Postbank damit im Timing schlecht zu greifen ist, empfehlen die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" den Kauf mit kleinem Geld über ein Stop-buy-Limit bei 19,01 EUR. Das Kursziel sehe man zunächst bei 22 EUR. Das Stop-loss sei bei 16,88 EUR zu platzieren. (Ausgabe 24 vom 13.06.2009) (15.06.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|